Fenrir hat die Gestalt eines gewaltigen Wolfes, dessen Körpergröße jedes Tier der Erde um ein Vielfaches übertrifft. Sein graues Fell steht borstig ab wie trockene Nadeln eines Nadelwaldes und fängt das fahle Licht der Heide ein. Wenn das Raubtier wütet, glühen seine Augen wie glimmende Kohlen im Wind, und aus den weiten Nüstern schlagen heiße Feuerfunken.
Sein Maul bildet ein tiefes Tor des Verderbens: Der Unterkiefer schleift über den steinigen Boden, und der Oberkiefer kratzt an den Wolken des Firmaments. Mitten zwischen seinen Zähnen ragt ein breites Schwert hervor. Der Knauf drückt den Unterkiefer nieder, die spitze Klinge bohrt sich tief in den Gaumen und hindert den Riesenwolf daran, die Zähne zusammenzuschlagen. Aus den Lefzen rinnt ununterbrochen zähflüssiger Speichel, der sich in Rinnsalen sammelt und die Steine der Insel zerfrisst.
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