Der Greif vereint den unerbittlichen Scharfblick des Adlers mit der wuchtigen Kraft des Löwen zu einem Leib von herrschaftlicher Statur. Über den Schultern spannen sich mächtige Schwingen mit weißen Deckfedern, die das Sonnenlicht glänzend zurückwerfen. Das dichte Brustgefieder flammt in feurigem Scharlachrot auf und geht am Halsansatz in ein tiefes, nachtdunkles Blau über. Am Haupt spitzen sich schmale, aufrechte Ohren, die jedem Geräusch im Geröll lauschen. Mit dem hakenförmig gebogenen Schnabel bricht der Greif trockenes Holz und erzreiches Gestein mit der Härte geschmiedeten Stahls.
Hinter den Schulterblättern weicht das Gefieder einem kurzen, staubgelben Fell. Der sehnige Rücken geht nahtlos in den kraftvollen Rumpf eines Löwen über, dessen muskulöse Läufe in breite Pranken mit scharfen, rückziehbaren Krallen münden. Bei Erregung peitscht der lange Schweif mit seiner dichten Endquaste unruhig gegen die Flanken. Mit goldfarbenen Augen mustert das Geschöpf das meilenweite Ödland und bannt jede Regung auf den schroffen Felsen.
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