Das leuchtende, blaue Wasser am Rande des Elysion-Sees sieht einladend und süß aus. Doch weiche zurück! Wer nur einen Schluck davon kostet, wird den unwiderstehlichen Drang verspüren, sich Steine in die Taschen zu füllen und mit einem lächelnden Gesicht auf den ewigen Grund hinabzutauchen.
Der Acheron frisst sich wie eine endlose, zuckende Schlange durch den Fels. Sein Aussehen wandelt sich mit jedem Meilenstein. Zu Beginn fließt er ruhig durch breite, kühle Höhlen, in denen sich der bittere Geruch von Erde mit einem Hauch von Weihrauch mischt. Hier trifft er auf den eisigen Styx. Später weitet er sich zu einem riesigen, glasklaren See aus, dessen Wasser sanft an die Ufer der sagenhaften, leuchtenden Insel der Seelingen plätschert. Doch dieses friedliche Bild trügt. Schon kurz darauf verengt sich das Flussbett brutal. Steile, schwarze Klippen zwängen das Wasser ein, bis es reißend und ohrenbetäubend durch schmale Schluchten wütet und donnernde Wasserfälle in die endlose Schwärze stürzen.
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