Das Auge findet hier keinen Halt. Es gibt keine geraden Linien, nur gewundene Wurzeln, die wie knochige Finger aus dem schwarzen Wasser ragen. Die wenigen festen Pfade sind trügerisch; oft sind es nur treibende Inseln aus verfilztem Gras, die unter dem Gewicht eines Mannes sofort wegsacken.
Ruinen ragen schief aus dem Schlamm – Reste von Türmen, die einst stolz in den Himmel wuchsen und nun langsam, Stein für Stein, von der Tiefe verschluckt werden. Der Nebel selbst wirkt wie lebendig; er verschluckt Geräusche und lässt Entfernungen unmöglich abschätzen. Was wie ein naher Baum aussieht, kann ein riesiges Gewächs in weiter Ferne sein.
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