Tiefe Wurzeln klammern sich an endlosen Fels, während in den finsteren Höhlen ein stetiges Pochen widerhallt. Steinerne Hallen und undurchdringliche Wälder wachsen aus einem Boden, der das Blut gefallener Könige getrunken hat.
Die Tore zu den Mythenwelten
FeuerWelten
Blasen schlagen rülpsend in Teichen aus flüssigem Gestein, während Asche wie schwarzer Schnee von einem glutroten Himmel fällt. Hier hämmert die Hitze der Schöpfung, und Flammen lecken nach allem, was nicht aus reinem Stahl geschmiedet ist.
LuftWelten
Schwebende Felsgipfel durchbrechen die rasenden Wolkenmeere, getragen von heulenden Stürmen. Auf den höchsten Zinnen schmeckt der Wind nach Blitzen, und der Himmel bietet keinen Halt für schwache Schritte.
WasserWelten
Gewaltige Schatten gleiten durch das eiskalte Wasser, weit abseits der hellen Welt. In dieser unangetasteten Stille ruhen zerbrochene Götterschreine und glitzern Paläste aus Korallen – ein stummes Reich, das nur jene willkommen heißt, die das Atmen verlernt haben.
Legendäre Reiche
Vergoldete Tore, von Göttern bewacht, und eiserne Altäre, auf denen noch frisches Blut glänzt. Von den nebelverhangenen Apfelhainen in Avalon bis zu den stummen, aschgrauen Ufern in Hades – hier enden und beginnen die wahren Legenden.
Der Ursprung der alten Mythen-Reiche
Ein Flüstern weht durch die endlosen Zweige des Weltenbaums Yggdrasil, wenn Gelehrte sich fragen, was diese Mythenwelten eigentlich sind und wie sie geformt wurden. Sie sind keine bloßen Gebiete auf brüchigem Pergament. Diese Reiche entstanden, als der erste, feurige Funke aus der Schmiede der Schöpfer auf ewiges Eis traf. Der Atem von Riesen formte die schroffen Täler, und die Tränen vergessener Götter speisten Meere, die bis heute toben. Es sind gewaltige Elementarwelten, in denen das Feuer selbst spricht und der Wind die Geschichten der Toten weiterträgt. In diesen endlosen Weiten trennen dunkle Ströme wie der Styx das Lebendige vom Reich der Schatten, während die Wasser der Lethe als leuchtender Strom aus aufsteigenden Erinnerungen fließen und den Verstand der Trinkenden blenden.
Wer nach dem Aufbau dieser fernen Lande sucht, findet keine einfache Ordnung. Wilde, ungezähmte Landstriche umschließen majestätische Denkmäler und verborgene Zufluchten. Eine einsame Hexenhütte krallt sich mit morschen Holzbeinen in das Moor, während tief im Gebirge der heiße, golddurchzogene Fels den schlafenden Körper in einem Drachenhort wärmt. Weit darüber ragen die unzerstörbaren Mauern von Asgard in das blendende Licht. Diese Heiligtümer und Wohnstätten atmen im Rhythmus der Welt um sie herum, verbunden durch die verborgene Macht der alten Tage.