Die Formel wird meist nur gehaucht, kaum lauter als ein Windzug in den Blättern:
Visus fugit, umbra tacet – die Sicht flieht, der Schatten schweigt
Der Klang ist weich und gleitend, ohne harte Konsonanten. Die Bewegung dazu gleicht einem sanften Weben mit den Fingerspitzen, als würde man einen feinen Seidenschleier über sich ziehen.
Der Bergkristall fungiert hierbei als Prismen-Anker; er fängt das Licht ein, bevor die Magie es umleitet. Die Feder des Phönix wird zwischen den Fingern zerrieben, um die Leichtigkeit des Seins zu symbolisieren, während der Tropfen Quellwasser die flüssige Natur der Täuschung unterstützt. Ohne diese Fokus-Gegenstände würde das Licht unkontrolliert flackern und den Magier wie ein zerbrochener Spiegel wirken lassen.
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